Ein paar Infos zu Bolivien

Bolivien ist ein schöner Staat in Südamerika und hat ca. 10.907.778 Einwohner. Von Berlin aus sind es ca. 10.900 km per Luftlinie nach Bolivien. Die Hauptstadt Boliviens ist die Stadt Sucre. Dort ist auch der Sitze des obersten Gerichtshofs Boliviens. Gemeinsam mit Paraguay gehört Bolivien zu den einzigen südamerikanischen Ländern ohne Meer-Zugang.

Von verschiedenen Kulturen wurde das heutige Bolivien besiedelt. Bolivien hat eine sehr interessante Geschichte. Im 15. Jahrhundert wurde es ein Teil des Inka-Reiches. Im 16. Jahrhundert eroberten die Spanier das Land. In dieser Zeit wurde es reich an Silbervorkommen.

Durch zwei große und sehr weit auseinanderliegende Ketten der Anden wird Bolivien durchzogen. Das eigentliche Kernland Boliviens, wo rund 80 Prozent der Bolivianer leben, macht nur etwa ein Drittel der gesamten Fläche Boliviens aus.

Die Natur und Landschaft in Bolivien ist sehr abwechslungsreich. Im Norden gibt es einen tropischen Dschungel. Umso weiter man in das südliche Tiefland reist um so trockner und heißer wird es dort. Demzufolge wird es hier auch immer karger. Im Westen Boliviens finden wir auch karge Landschaften, jedoch muss man sich hier durch die extremen Höhen warm anziehen.

Vom ostbolivianischen Bergland bis an die Grenzen von Brasilien und Paraguay erstreckt sich der flächenmäßig größte Teil Boliviens, die Llanos. Dies ist ein sehr dünn besiedeltes tropisch-heiße Tiefland.

Eine sehr schöne und absolut begehrte Sehenswürdigkeit in Bolivien ist der „Salar de Uyuni“. Dies ist der weltweit größte Salzsee mit einer wahnsinnsfläche von12.000km².

Wenn man diese Größe mit dem Paradies Rügen vergleicht ist es schon unglaublich. Die Insel Rügen, größte Insel Deutschlands und beliebt für einen traumhaften Ostsee-Urlaub, hat eine Fläche von 926km². Wenn man diese beiden Zahlen vergleicht ist es einfach nur zum staunen und fast unwirklich.

Leider kommt es immer wieder regional zu sozialen Unruhen in Bolivien, die sehr schnell eskalieren können. Dadurch ist man eventuell als Urlauber nicht ganz so frei, wie man es gern wäre. Man sollte Überfahrten mit dem PKW oder mit dem Bus bei Dunkelheit meiden. Dies rät die Botschaft allen Gästen und bittet auch darum, dass sich alle über die aktuelle Lage im Land informieren.

 

 

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